Die Geschichte

Uralt wie die Geschichte des Orients ist die Geschichte des Saluki. Er stammt ursprünglich aus dem Nahen Osten, vermutlich geht er auch auf ägyptische Hunde zurück wie den Tesem. Seit Jahrtausenden ist sein Typ in unveränderter Form bekannt.

Da die Wüstenstämme ein Nomadenleben führten, erstreckt sich das ursprüngliche Verbreitungsgebiet des Saluki über ein riesiges Areal und schließt die Türkei, Iran, Irak, Saudiarabien und Syrien mit ein. Vermutlich trägt der Hund den Namen der verschwundenen Stadt Saluq.

Jahrtausende lang war der Saluki ein unentbehrlicher und hochgeschätzter Jagdgehilfe der Nomaden, die ihm stets alle Liebe und Fürsorge entgegenbrachten und meist auch das Lager mit ihm teilten. Die arabischen Beduinen begannen die Zucht von Salukis noch vor der Zucht der berühmten Araberpferde. Bei der Jagd wurde der Saluki mit in den Sattel genommen, um dann, wenn das flüchtige Wild durch den Falken erspäht worden war, ausgeruht der Beute folgen zu können.

Ende des vorletzten Jahrhunderts tauchen Salukis erstmals in Europa auf.

Weitere Importe erfolgen 1926, nachdem der englische Kennel-Club die Rasse Saluki anerkannt hatte.

Inzwischen sind über 5000 Salukis in das Zuchtbuch des DWZRV eingetragen worden. Seit 1987 gibt es auch in Deutschland Kurzhaar-Salukis, genauso wie schon seit vielen Jahrzehnten in Skandinavien, England, Australien und den USA, den heutigen Hauptverbreitungsländern des Saluki.

In der Literatur wird der Saluki auch als Geschenk Allahs bezeichnet.


Showauftritt

Foto: Schwab