Das Verhalten

Im Haus ist er äußerst angenehm, da er nach genügend Auslauf sehr ruhig ist und wenig Platz beansprucht, und bei Regen haftet kein typischer Hundegeruch an ihm. Er liebt es erhöht zu liegen. Besonders begehrt sind Sessel und Sofas. Man sollte ihm daher von Anfang an zu verstehen geben, welches Möbelstück für ihn reserviert ist und welche tabu sind.


Am Körper ist er kurzhaarig, lediglich die befederten Salukis haben an den Ohren und an der Rückseite der Läufe und an der Rute längere Haare. Für die Pflege der kurzen Haare eignet sich ein Gummi-Noppenhandschuh, für die Befederung ein Metallkamm.


Wer sich einen Saluki anschaffen möchte, sollte unbedingt bereits vor der Übergabe des Welpen intensiven Kontakt zu einem Züchter aufnehmen, um sich über diese Rasse gründlich zu informieren. Beim Besuch des Züchters kann sich der Saluki-Interessent ein viel lebendigeres Bild von der Rasse machen als nur durch Lektüre von Artikeln und Büchern. Er sieht, wie der Züchter mit seinen Salukis lebt und wie sie sich ihm und dem Gast gegenüber verhalten. Salukis sind in der Regel Fremden gegenüber reserviert ohne dabei scheu zu sein. Als unbekannter Besucher darf man daher nicht unbedingt erwarten, daß sich die Salukis über den Gast freuen. Gute Freunde und Bekannte des Hauses werden jedoch stets stürmisch begrüßt.


Es gibt beim Saluki keine typischen Erbkrankheiten, er gilt als eine äußerst gesunde und nicht degenerierte Rasse.


Erst wer einmal einen Saluki hatte, kann das alte Araber-Sprichwort verstehen:

Der Saluki ist kein Hund,

er ist ein Geschenk Allahs,

dem Menschen zur Freude und zum Nutzen gegeben.


Mama Xiras und Azadeh, Foto: Monika Bisig

Min Ma-Sha Xiraz Shatt-el-Arab und ihre Tochter Min Ma-Sha Azadeh

im Februar 2008, Foto: Monika Bisig