Die Verwendung

Wie alle anderen Windhundrassen ist der Saluki sehr bewegungsfreudig und liebt über alles das freie Laufen, das ihm wegen der Gefahr durch Straßenverkehr, Stachelzäune und Jagdreviere nicht immer gewährt werden kann. Einen artgerechten täglichen Auslauf findet er daher auf größeren, am besten eingezäunten Wiesen, am liebsten natürlich zusammen mit einem anderen Saluki. Aber auch Joggen mit Herrchen oder Frauchen oder das angeleinte Laufen am Fahrrad begeistern einen Saluki.


Am Wochenende kann man von April bis November außerdem an ca. 50 Orten in Deutschland seinen Saluki auf einer Windhund-Rennbahn oder bei einem Coursing (eine Art Zickzack-Rennen, dem natürlichen Lauf eines Hasen nachempfunden) trainieren oder an Wettkämpfen teilnehmen.


Min Ma-Sha Azadeh beim Coursing in Niefern

Min Ma-Sha Azadeh beim Coursing in Niefern


Wer ein sportliches Hobby in einem Verein für sich und seinen Hund sucht, findet hier schnell Anschluss und sein Saluki wird es ihm mit leuchtenden Augen nach jedem Lauf danken.


Atesh und Akhira, Foto: Monika Bisig

Die Schwestern Atesh und Akhira beim Spielen und Toben.

Ostern 2009, Foto: Monika Bisig


Auch wenn er mit 58,5 -71 cm Schulterhöhe als Vertreter einer großen Rasse anzusehen ist, so ist er mit ca. 18 -25 kg Körpergewicht nicht schwerer als ein mittelgroßer Hund.


Faszinierendes und hervorstechendes Merkmal dieser Rasse ist die überaus große Typen- und Farbenvielfalt, die sich durch das riesige Verbreitungsgebiet in den Ursprungsländern erklärt. Salukis gibt es nach Standard cremefarben, schwarz, chocolate (braun), rot (mit und ohne schwarze Ohrfransen), black & tan bzw. black & silver (schwarz mit loh/schwarz mit silber), fawn (rehfarben, sand), gescheckt, tricolor und grizzle aller Variationen vor, bei fast allen Farbvarietäten mit oder ohne Maske.


Min Ma-Sha Vesim, Foto: Polzin

Min Ma-Sha Vesim, Foto: Polzin